Oh du schöne Spargelzeit

Spargel

In dieser Rubrik, zeige ich Euch meine Ideen und Versuche, was man mit Spargel so alles vegan anstellen kann! Ob Bruscetta, Suppe, Salat oder klassisch mit Kartoffeln und veganer Sauce Hollandaise. Ich freue mich auf Euer Feedback und vielleicht habt auch ihr die ein oder andere kulinarische Kreation für mich.

Vegane Spargel-Bruscetta

Bruschetta

Für diese köstliche Vorspeise brauchen wir für 4 Personen:

1 Baguette-Stange ( 2 Scheiben pro Person)

Gekochten grünen Spargel (250g)

1 reife Avocado*

Knoblauchöl (selbstgemacht)

20 g Rucola

Kräutersalz

Balsamico-Essig

Ein paar Spritzer frischen Zitronensaft

Und so funktioniert´s:

Den gekochten Spargel kalt oder warm, je nach dem ob man ihn frisch zubereitet hat oder vielleicht ist vom Vortag noch was übrig geblieben, halbieren und salzen.

Nun teilen und entsteinen wir die Avocado; entnehmen das Fruchtfleisch mit einem Löffel und geben es in eine Schale. Dort zerdrücken wir die Acocado zu einem Brei. Geben sofort ein paar Spritzer frischen Zitronensaft drüber, damit die Avocado-Creme sich nicht braun verfärbt.

Nun zwei Esslöffel Knoblauchöl** hinzugeben, ordentlich mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und ein paar Spritzer hellen Balsamico-Essig dazu geben. (wer keinen hat, kann auch dunklen nehmen).

Wer kein Knoblauchöl oder die Zeit hat welches zu machen, kann auch einfach eine Knoblauchzehe pressen in eine Schale geben und mit Olivenöl vermengen und über die Avocado geben.

Den Rucola-Salat waschen, während die Baguette-Scheiben in der Pfanne mit Kokosfett kurz anbraten.

Die Brotscheiben mit der Avocado-Creme bestreichen, den Rucola und den Spargel (kalt oder warm) darüber geben.

Wer mag, kann noch etwas Chili oder Balsamico-Creme drüber geben, fertig!

Guten Appetit!

* Nehmt die Avocado-Sorte „Hass“, die aussieht wie eine Aligatorhaut, da die Sorte „Fuerte“, die giftgrüne Version oft gummiartig ist und nach WC-Stein schmeckt.

**Das Knoblauchöl ist übrigens total einfach zubereitet: halbiere ein paar frische Knoblauchzehen und füge sie in eine leere kleine Ölflasche, wer gleich mehr machen möchte, kann auch eine alte Grappa-Flaschen nehmen; sieht sehr dekorativ in der Küche aus. Nun mit Olivenöl auffüllen, ist schon ab 15 min eibsatzbereit und findet bei fast allen Gerichten als Extra-Pfiff Verwendung. Nach dem gleichen Prinzip kann man auch frische Chilischoten nehmen und ein Chili-Öl zaubern.

Vegane Spargelcreme-Suppe

Frische Spargelcremesuppe

500 g Spargel
1/2 Liter Wasser
2 gehäufte Teelöffel Gemüsebrühe (Pulver Bio)
2 mehlig kochende mittelgroße Kartoffeln (ca 200-250 g)
1 Prise Zucker
1/2 Teelöffel Johannisbrotkernmehl

1 Esslöffel Kokosfett
50 g Margarine (ich empfehle Aslan-Margarine, da diese sich wie Butter einfach portionieren lässt)

Den Spargel schälen, Ende abschneiden und waschen. Den Spargel auf einem Brett legen und schälen, da bricht er nicht so leicht. Die Hälfte des Spargels klein schneiden und die Spargelspitzen (Köpfe) längs halbieren und zur Seite legen.

Kartoffeln schälen und klein schneiden. Den ganzen sowie den gehakten und geköpften Spargel in einen Suppentopf geben. Mit einem halben Liter Wasser und der Gemüsebrühe mindestens 20 Minuten köcheln lassen.

Parallel die halbierten Spargelspitzen in einer Pfanne mit Wasser (ca. 300 – 400 ml), einer Prise Zucker und einer Messerspitze Gemüsebrühe bedeckt köcheln lassen. Wenn das Wasser fast verkocht ist, füge einen Teelöffel Kokosfett hinzu. Dann ein Stück Aslan Margarine (ca. 50 g) hinzugeben. Gib nun einen ordentlichen Schuss Sojamilch oder Sojasahne (geht auch mit Hafermilch/sahne) hinein und lasse alles erneut kurz aufkochen.

Den Suppentopf nach 20 Minuten vom Herd nehmen einen Teil des Spargels mit Seihlöffel (flache Kelle mit Sieb) herausnehmen und den Rest mit dem Zauberstab vorsichtig pürrieren. Jetzt den Pfanneninhalt sowie den ganzen Spargel hinzufügen, unterrühren und abschmecken. Gegenbenfalls mit Kräutersalz nachwürzen.

In der Pfanne Weissbrotwürfel in Kokosfett schwenken und kurz kross braten. Die Würfel mit frischer Petersilie* auf den Suppenteller streuen.

Guten Appetit!

*Vorsicht: die Petersilie immer erst am Ende hinzugeben, da frische Petersilie beim Kochen bitter wird. Gänseblümchen ist nicht nur Deko 🙂

PS: am nächsten Tag schmeckt die Suppe übrigens noch besser!

 

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